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Apotheken bieten in ganz Österreich kostenlose PCR-Tests an

Coronakrise: Lockdown - Ende in Wien am 3. Mai Wien, Mariahilf, 03.05.2021 Nach 32 Tagen im Ost-Lockdown durften der Han
In Apotheken gibt es bald PCR-Tests.(c) imago images/Viennareport ((c) Leopold Nekula/VIENNAERPORT via www.imago-images.de)
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Schon „in den nächsten Tagen“ sollen die PCR-Tests, die mittels Abstrich erfolgen, in vielen Apotheken durchgeführt werden können.

Bisher waren kostenlose PCR-Tests außerhalb von Wien Mangelware, nun weitet sich das Angebot aus: Apotheken werden demnächst kostenlose PCR-Tests anbieten, die ab Donnerstag für Nicht-Geimpfte etwa in der Nachtgastronomie vorgeschrieben sind. Das kündigte Apothekerkammer-Präsidentin Ulrike Mursch-Edlmayr an. Das sei bereits mit dem Gesundheitsministerium und den Sozialversicherungen vereinbart. In der Apothekerkammer wird dieses Angebot noch heute, Mittwoch, Nachmittag vom Präsidium abgesegnet.

Angeboten werden die Tests in allen Apotheken in ganz Österreich, die derzeit schon die Antigen-Tests durchführen. Es werden aber nicht die derzeit vor allem in Wien verwendeten Gurgel-Tests sein, sondern abgestrichene PCR-Labortests. Für Mursch-Edelmayr bieten diese Test die höchste Probenqualität und damit "Gold-Standard".

In den nächsten Tagen

Ausgerollt sollen diese Gratis-PCR-Tests "in den nächsten Tagen" werden, kündigte die Apothekerkammer-Präsidentin an. Ab wann sie genau wo angeboten werden, hängt von den regionalen Möglichkeiten ab. Die Vereinbarungen mit den verschiedenen Laboren in den Bundesländern sind noch zu treffen.

Für die Versicherten ändert sich im Vergleich zu den jetzt schon von den Apotheken angebotenen Antigen-Tests nichts. Nach einer Terminvereinbarung wird der Abstrich in der Apotheke vorgenommen, das Ergebnis bekommt man dann per SMS oder Mail, oder man kann es sich auch ausgedruckt abholen.

Der Bund zahlt

Die Finanzierung der Gratis-PCR-Tests wird wie bisher bei den Antigen-Tests über die Sozialversicherung abgewickelt, die sich das Geld dann vom Bund holt. Mursch-Edelmayr erläuterte, dass die IT im Hintergrund erst in den nächsten Wochen dafür angepasst werden müsse, die Patienten würden davon aber nichts merken. Die Präsidentin erklärte, dass der Aufwand für die Apotheken sehr groß sei, und sie "an der Grenze der Kostendeckung" arbeiten. Es handle sich aber um ein "notwendiges Service". Der Bund könne die gute Infrastruktur der Apotheken für die flächendeckenden Tests nutzen, versicherte Mursch-Edelmayr.

 

(APA)