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Die Lage der Menschen in der Johannes-der-Täufer-Kirche im Brüsseler Beginenhof wurde immer prekärer. Jetzt wurde der Streik vorerst beendet.
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Belgien

Hungerstreik für legalen Aufenthalt

475 irregulär Einwanderte waren zwei Monate in Brüssel im Hungerstreik. Damit brachten sie fast die Regierung zu Sturz. Am Mittwoch einigte man sich auf einen Stopp – vorläufig.

Fast genau zwei Monate, nachdem sie zu essen aufgehört hatten, um Aufenthaltsbewilligungen zu erzwingen, brachen mehrere hundert irregulär nach Belgien eingewanderte Migranten ihren kollektiven Hungerstreik in Brüssel zumindest fürs Erste ab. „Erleichtert“, teilte Sammy Mahdi, der zuständige Staatssekretär für Migration, am Mittwochnachmittag via Twitter mit. „Das war für mich kein Kampf gegen Menschen, sondern für eine richtige Politik. Hoffentlich hat niemand hier bleibende Schäden davon getragen.“