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Umfrage

Wohnen: Wunsch und Wirklichkeit klaffen oft auseinander

Die Wohnwünsche haben sich seit der Coronakrise geändert.
Die Wohnwünsche haben sich seit der Coronakrise geändert.Pixabay
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Immoscout24: Kinderzimmer, Freiflächen und schnelles Internet wurden durch Corona wichtiger.

Die Coronapandemie hat die Wohnbedürfnisse verändert, doch das passende Angebot dafür hinkt den Wünschen hinterher, legt eine Umfrage (Sample: 1000 Personen) der Onlineplattform Immoscout24 nahe.

Für 56 Prozent ist der eigene Garten wichtiger geworden - aber gerade einmal vier Prozent der im ersten Halbjahr auf der Plattform angebotenen Mietobjekte hatten einen Garten. Bei Balkonen lag der Wunsch bei 50 Prozent, das Inseratenangebot aber bei 38 Prozent. "Potenzielle Käufer konnten sich über etwas mehr Auswahl freuen: Hier konnten 16 Prozent der Immobilien einen Garten bieten, 42 Prozent einen Balkon, sagt Markus Dejmek, Österreich-Chef von immoscout24 am Mittwoch in einer Aussendung.

Eigenes Zimmer für jedes Kind

Distance Learning dürfte jedenfalls auf die Wohnwünsche von Eltern einen prägenden Eindruck hinterlassen haben. "62 Prozent derer, die Kinder haben, geben an, dass ein eigenes Zimmer für jedes Kind durch Corona relevanter wurde. Demgegenüber ist ein eigenes Arbeitszimmer nur für 38 Prozent wichtiger geworden, ein Gästezimmer gar nur für 18 Prozent", rechnete Dejmek vor.

(APA/red.)

Über die Studie & Datenanalyse

Für die Studie „Wohnen - Wunsch und Wirklichkeit“ hat Integral Markt- und Meinungsforschung im November 2020 für ImmoScout24 1000 Österreicher von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt. Für die Datenanalyse wurden mehr als 590.000 Wohn- und Kaufimmobilien ausgewertet, die im ersten Halbjahr 2021 auf ImmoScout24.at angeboten wurden.