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Zertifikate

3G-Kontrolle: EU-Kommission fordert bessere Absprachen

Reges Treiben herrscht auch am Flughafen Düsseldorf wieder. Bei der Einreise-Kontrolle vertrauen die EU-Länder auf unterschiedliche Mechanismen.
Reges Treiben herrscht auch am Flughafen Düsseldorf wieder. Bei der Einreise-Kontrolle vertrauen die EU-Länder auf unterschiedliche Mechanismen.APA/AFP/INA FASSBENDER
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Derzeit gibt es 15 verschiedene Wege in der EU, die Kontrolle der Nachweise zu organisieren. Das solle vereinfacht werden, fordert die EU-Kommission, die 120 Millionen Euro für Forschungsprojekte gegen Sars-CoV-2 zusichert.

Die EU-Kommission dringt darauf, dass sich die EU-Länder besser absprechen, welche Stellen für die Kontrolle von Impfzertifikaten verantwortlich sind. Um eine möglichst reibungslose Abfertigung von Passagieren an Flughäfen zu ermöglichen, solle darauf geachtet werden, Kontrollen durch mehrere Akteure zu vermeiden, teilte die Kommission am Donnerstag in Brüssel mit.

Wie aus nun veröffentlichten Vorschlägen für neue Leitlinien für die Impf-, Test- und Genesungsnachweise hervorgeht, gibt es derzeit zahlreiche unterschiedliche Ansätze. Demzufolge gibt es in dem Block der 27 EU-Staaten momentan 15 verschiedene Wege, die Kontrolle der Nachweise zu organisieren.

So können je nach Land die Flughafenbetreiber, die Airlines oder etwa lokale Sicherheitsbehörden für die Kontrollen zuständig sein. In mehreren Mitgliedsländern sogar alle drei. Zudem gibt es Unterschiede, wann kontrolliert wird - etwa beim Abflug oder bei der Ankunft. Auch hier gibt es Länder, die beides vorsehen.

Projekte gegen Corona

Die EU-Kommission hat außerdem 120 Millionen Euro für elf neue Forschungsprojekte zur Bekämpfung des Coronavirus und seiner Varianten zugesichert. Die Gelder stammen aus dem EU-Programm "Horizont Europa", wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. An den Projekten seien mehr als 300 Forschungsteams aus 40 Ländern beteiligt.

Viele der Projekte dienen den Angaben zufolge dazu, klinische Prüfungen für neue Therapien und Impfstoffe zu unterstützen. Andere wiederum wollen sich mit dem Austausch von Daten, Fachwissen und Forschungsressourcen beschäftigen, hieß es weiter.

(APA/dpa)