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Coronavirus

Vorarlberg stellt Impfstraßen ein: Impfung beim Hausarzt

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APA/AFP/JOSEPH PREZIOSO
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Corona-Schutzimpfungen werden künftig von den niedergelassenen Ärzten in den Ordinationen durchgeführt.

Das Land Vorarlberg stellt den Betrieb seiner Impfstraßen per Ende dieser Woche ein. Die Corona-Schutzimpfungen würden künftig von den niedergelassenen Ärzten in den Ordinationen durchgeführt, informierte Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) am Donnerstag. Bis Sonntagabend (25. Juli) seien noch über 15.000 Immunisierungen vereinbart, meist Zweitimpfungen. Am Freitag und Samstag stünden einige hundert Plätze für Kandidaten ohne Anmeldung zur Verfügung.

In den Impfstraßen werden laut Rüscher die Vakzine von BioNTech/Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson zur Immunisierung verwendet. Am Freitag werden in Dornbirn zwischen 10.00 und 12.00 Uhr nicht angemeldete Personen mit dem Johnson & Johnson-Stoff geimpft, am Samstag zwischen 10.30 und 15.00 Uhr. Dabei kann zwischen den Vakzinen von Johnson & Johnson sowie BioNTech/Pfizer gewählt werden.

Nach dem Auflassen der Impfstraßen können Impftermine selbstständig und direkt bei einem Arzt gebucht werden. Ort und Zeitpunkt der Impfung und auch der Impfstoff lassen sich laut Rüscher unter www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft ganz individuell auswählen.

Delta-Variante setzt sich durch

Nach Angaben der Gesundheitslandesrätin setzt sich auch in Vorarlberg die Delta-Variante durch, die Neuinfektionen der vergangenen Tage - einhergehend mit einem Anstieg der Fallzahlen - seien ausschließlich auf diese Variante zurückzuführen. Nach wie vor sei es für die Pandemiebekämpfung unerlässlich, bei der Kontaktpersonenliste wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen, betonte Rüscher. Damit werde das direkte Umfeld - Familie, Angehörige und Arbeitskollegen - geschützt, zudem lasse sich eine weitere Ausbreitung so verhindern.

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(APA)