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Leitartikel

Tokios olympische Geisterspiele sind ein ganz anderes TV-Event

Blue Impulse skywrite Olympic rings in practice run for Games opening ceremony in Tokyo
REUTERS
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Tokio-Spiele um jeden Preis? Erst ein Jahr verschoben, wegen Corona in Japan sehr umstritten, aber selbst vor leeren Rängen für das IOC ein absolutes Muss.

Die Sommerspiele von Tokio 2021 werden die Sportwelt und auch das Gastgeberland Japan nie vergessen. Denn es sind erstmals „Geisterspiele“ in der olympischen Geschichte. Ein globales, sündhaft teures Event ohne zahlendes Publikum vor Ort, ohne Zuschauer – und damit ohne jedes Flair. Die Atmosphäre in leeren Stadien taugt jedoch nicht für die hochpreisig verkauften TV-Übertragungen. Weil man doch Applaus und Jubel gewohnt ist und hören will, erwägen die Olympiamacher ernsthaft, „Surround-Sound“ vergangener Spiele passend zu den jeweiligen Auftritten einzuspielen. Es gibt jetzt eine Geräuschkulisse á la David Letterman bei Olympia. Eine „Late-Night-Sport-Show“ quasi. Warum nicht. Es sind ohnehin nur noch Fernseh-Spiele.