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Boxen

Österreichs Olympia-Boxer: Kirche statt Kinnhaken

Biko Botowamungu
Biko BotowamunguAPA-Archiv / picturedesk.com
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Auch in Tokio steht kein Österreicher im Boxring, damit bleibt Biko Botowamungu, der 1988 in Seoul antrat, der bis dato letzte ÖOC-Fighter. Seine Geschichte begeistert auch noch 33 Jahre später.

Der gütige Riese lacht. Biko Botowamungu hat immer gute Laune. Und fragt man den ehemaligen Ringer und Boxer nach seinem Wohlbefinden, sind die Antworten stets erfrischend. „Gott zeigt mir den Weg“ ist zumeist die erste. Gefolgt von einer, die man gern glauben würde in Ermangelung schlagkräftiger Ring-Erben. Dann verspricht der mittlerweile 64-Jährige, der seinen Weg über Kisangani in der Demokratischen Republik Kongo nach Stammersdorf gefunden hat, sein Comeback. „Ich will gegen Mike Tyson antreten. Der macht doch Legenden-Events.“ Für zwei Millionen Dollar Gage, wenn „Iron Mike“ anbeißt.