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Marktausblick

Warum der Aufschwung an den Börsen nicht so schnell enden wird

A woman buys a Louis Vuitton bag in a shop in Singapore
Louis Vuitton gehört zum französischen Luxusgüterkonzern LVMH - einem der großen Profiteure des Aufschwungs(c) REUTERS (THOMAS WHITE)
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Die meisten Aktienindizes sind zweistellig ins Jahr gestartet. Der positive Trend dürfte anhalten, erwarten Experten. Grund sind sprudelnde Gewinne und niedrige Zinsen. Doch Vorsicht: Korrekturen sind jederzeit möglich.

Wien. Das steile Comeback der Aktienmärkte nach der Coronakrise hat sich heuer nahtlos fortgesetzt. Und anders als im Vorjahr erfolgte die Erholung auf breiter Front. Nicht nur Technologiewerte zogen an, sondern etwa auch Banken. Bestperformer im US-Leitindex Dow Jones seit Jahresbeginn sind die Finanztitel American Express und Goldman Sachs, gefolgt vom Dauerbrenner Microsoft.

Unter den europäischen Großunternehmen liegen der Halbleiter-Zulieferer ASML, die Deutsche Post, die niederländische Bank ING, der Autohersteller VW und der französische Luxusgüterkonzern LVMH ganz vorn. In Österreich hat die Post-Aktie mit einem Plus von 60 Prozent ein starkes Lebenszeichen von sich gegeben, der Logistikdienstleister profitiert vom Paketboom. Doch auch sonst lief es an der Wiener Börse hervorragend. Alle 20 ATX-Werte haben ihren Anlegern heuer bis dato Zugewinne beschert.

Korrekturen jederzeit möglich

Die meisten der großen Aktienindizes (Dow Jones, Euro Stoxx 50, MSCI World etc.) liegen zweistellig im Plus. Das wirft zur Jahresmitte wieder einmal die Frage auf: Kann das immer so weitergehen, zumal es heuer bis dato noch keine einzige Korrektur von mehr als fünf Prozent gab (geschweige denn eine stärkere)?