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Interview

Erwin Hameseder: "Das kann man nicht entschuldigen"

Erwin Hameseder, Obmann der Raiffeisen-Holding-NÖ-Wien im Gespräch mit "Presse"-Wirtschaftsredakteur Kamil Kowalcze(c) Caio Kauffmann
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Der Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien fordert die Regierung auf, ihre Arbeit zu machen, statt dem Ruf Österreichs zu schaden. Außerdem solle man es Banken nicht erschweren, sich an Unternehmen zu beteiligen, da sie sonst in ausländische Hand geraten könnten.

Die Presse: Die Wirtschaft wächst wieder – ist es an der Zeit, die Staatshilfen zurückzufahren?

Erwin Hameseder: Ja, es ist an der Zeit, die Staatshilfen auslaufen zu lassen. Branchen wie Gastronomie, Eventbereich oder Tourismus sollte man spezifisch weiter unterstützen, aber mit dem Gießkannenprinzip muss man aufhören, denn es geht um Steuergeld. Auch die Kurzarbeit sollte dieses Jahr auslaufen. Aber dass laufend von der vierten Welle gesprochen wird, schafft Unsicherheit und könnte den Aufschwung Anfang September etwas dämpfen.

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