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Konjunktur

Wer impfen kann, wächst stärker

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Mehr Impfstoffspenden für arme Länder fordert IWF-Chefökonomin Gita Gopinath von den Industriestaaten.AFP via Getty Images
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Der IWF hebt den Ausblick für die Industriestaaten an und senkt jenen für Schwellen- und Entwicklungsländer. Die Pandemie bringe eine gefährliche Teilung der Welt.

Wien. Unsere Probleme hätten viele Länder gern: Denn während in Österreich und anderen Industriestaaten das wichtigste politische Thema zunehmend wird, wie man genügend Impfskeptiker dazu bringt, sich impfen zu lassen, um eine Herdenimmunität zu erreichen, ist in weiten Teilen der Welt Impfstoff nach wie vor Mangelware. Das sorgt nicht nur für zusätzliches menschliches Leid, sondern auch für wirtschaftliche Nachteile, wie der aktuelle World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeigt.

Demnach wird die Weltwirtschaft heuer um sechs Prozent wachsen – ein Wert, der gegenüber der Prognose vom April keine Veränderung darstellt. Allerdings setzt sich dieses Wachstum anders zusammen als noch vor drei Monaten erwartet. Während das Wachstum für die Industriestaaten um 0,5 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent angehoben wurde, senkten die IWF-Ökonomen gleichzeitig jenes für die Schwellen- und Entwicklungsländer um 0,4 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent.