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Wiener Ansichten

Der Fall Ambrosi oder: Hat Ewigkeit ein Ablaufdatum?

Hülle ohne Inhalt: ehemaliges Gustinus-Ambrosi-Museum . . .wf
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„Auf Dauer“ im Augarten errichtet, klammheimlich sistiert: was mit dem Ambrosi-Museum geschah.

Wie lang ist einzuhalten, was „auf Dauer“ vereinbart ist? Anders gefragt: Welches Ablaufdatum hat die Ewigkeit? 1957 schließt die Republik Österreich mit „Herrn Professor Gustinus Ambrosi, Bildhauer in Wien“, einen Vertrag: Die Republik überlässt Ambrosi eigens im Augarten errichtete Atelier-, Wohn- und Ausstellungsräumlichkeiten zur Nutzung, im Gegenzug wird sie mit einer Schenkung seiner Schöpfungen beehrt. Und unter Vertragspunkt VII steht zu lesen: Nach Ambrosis Ableben solle im Ausstellungstrakt die Sammlung seiner Werke „als ,Ambrosi-Museum‘ weitergeführt“ werden und sei „in diesem Rahmen auf Dauer zugänglich zu machen“.