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Kann ein Popkonzert zugleich sicher und würdig sein?

Nena
Auch da gab es Bodenmarkierungen, der Eklat blieb aber aus: Nena im Sommer 2020 bei einem "Picknickdecken-Konzert" in Erfurt.(c) imago images/Future Image (Michael Kremer via www.imago-images.de)
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Ein Publikum, eingekuschelt in Parzellen: Helge Schneider will nicht für Zuschauer im Strandkorb spielen, Nena darf nicht.

Die Motive waren verschieden, das Ergebnis ähnlich: Zwei deutsche Musiker haben unlängst einen Abbruch ihrer Konzerte herbeigeführt, weil sie sich mit den Sicherheitskonzepten nicht arrangieren konnten oder wollten. „Das geht mir ziemlich auf den Sack“, sagte Helge Schneider am Freitag in Augsburg zu seinem in Strandkörbe eingekuschelten Publikum, bevor er von der Bühne ging. Die Körbe sind Teil des Hygienekonzepts einer deutschlandweiten Konzertreihe: Man sitzt wohlig distanziert, Kellner bringen Speis und Trank. Das störte Schneiders Verbindung zum Publikum. Höflich bat er um Verständnis: „Ich als Künstler kann unter diesen Umständen überhaupt nichts mehr machen.“