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Sport-Club

Radln im Burgenland – vorbei an drei Seen

Ein Teil des Leitharadwegs führt von Hornstein über Neufeld, Steinbrunn und wieder retour.

Es gibt Hobbysportler, die die Sache professionell angehen, mit moderner Ausrüstung und technischem Equipment, das Zeit, Puls, Kilometer und vieles mehr anzeigt. Und es gibt die, die sich einfach unter dem Motto „Hauptsache Sport“ bewegen.

Ich zähle eindeutig zur letzten Kategorie, mit einem Mountainbike aus den 1990er-Jahren und ohne jegliches Messgerät. Als Zeitmesser hält eine Kirchenuhr her, mit exakten Kilometerangaben kann ich nicht dienen. Aber dennoch eine schöne Rad-Runde im nördlichen Burgenland empfehlen – für die es kein Mountainbike braucht und für die man maximal zwei Stunden Fahrtzeit einplanen sollte.

(c) Die Presse

Es handelt sich um eine Teilstrecke des Leitharadwegs (der in Summe auf 66 Kilometer kommt), die an einigen Seen vorbeiführt. Los geht es in der Ortsmitte von Hornstein, immer den grünen Leitharadweg-Schildern (B11) folgend, entlang von asphaltierten Feldwegen nach Neufeld, in die Seesiedlung oder besser gesagt Weekend-Siedlung, wie sie hier heißt. Dort kann man durch private Gärten einen Blick auf den Neufelder See erhaschen und davon träumen, wie es sich in einem Haus am See leben würde.

Es geht weiter mit einem Abstecher ins niederösterreichische Zillingdorf-Bergwerk (wo man beim „Bärenwirt“ einkehren könnte, aber wir sind ja zum Sporteln hier). Danach folgen zwei weitere Seen: ein nicht öffentlich zugänglicher in Zillingdorf-Bergwerk und – wieder auf burgenländischem Boden – der Steinbrunner See mit Strandbad (der allerdings nicht direkt an der Radroute liegt, aber einen Besuch wert ist).

Weiter geht es zur Bundesstraße. Die Schleife nach Zillingtal verlangt einige Höhenmeter (ja, auch das gibt es im Burgenland). Oder man kürzt ab, bleibt auf der Bundesstraße, um in den Ort Steinbrunn zu fahren – und von dort zurück nach Hornstein zu kommen. Der Kirchturm verrät, wie lange man unterwegs war.

E-Mails an: karin.schuh@diepresse.com