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Überschwemmungen

Belgische Justiz ermittelt nach Hochwasser wegen Totschlags

Pepinster bei Lüttich ist eine der am härtesten von den Unwettern betroffene Gemeinde in Belgien - hier ein Archivbild vom 19. Juli.
Pepinster bei Lüttich ist eine der am härtesten von den Unwettern betroffene Gemeinde in Belgien - hier ein Archivbild vom 19. Juli.APA/AFP/JOHN THYS
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Mögliche Mängel im Warnsystem lassen die Justiz aktiv werden. Es gebe den Verdacht der „unfreiwilligen Tötung durch Mangel an Voraussicht“.

Nach den Überschwemmungen in Belgien mit mindestens 38 Todesopfern ermittelt die belgische Justiz wegen mutmaßlichen Totschlags. Untersucht werde der Verdacht der "unfreiwilligen Tötung durch Mangel an Voraussicht oder Vorsorge", erklärte die Staatsanwaltschaft in Lüttich. Die in der französischsprachigen Region Wallonie gelegene Stadt Lüttich war am schwersten von der Hochwasserkatastrophe in Belgien Mitte Juli getroffen.

Ähnlich wie im ebenfalls verheerend getroffenen Deutschland gibt es auch in Belgien eine Diskussion um mögliche Mängel im Warnsystem. Überlebende klagten, es habe keine Warnungen gegeben, als an einem überlasteten Damm in Eupen die Schleusen geöffnet wurden.

Die Zahl der Todesopfer gab die belgische Bundespolizei am Mittwoch mit 38 an. Der Regierungschef der Wallonie, Elio Di Rupo, hatte dagegen am Dienstag von 41 Toten gesprochen.

(APA/AFP)