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Interview

Blümel: "Angeblich mache ich einen strengen Eindruck"

Die Presse/Clemens Fabry
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Finanzminister Gernot Blümel über seine schlechten Beliebtheitswerte und warum der Klimasager von Sebastian Kurz „stimmt“. Und über die laufende Suche nach einem neuen Öbag-Chef, bei der Interessensbekundungen immer noch bei ihm landen.

Die Presse: Finanzminister erfreuen sich üblicherweise hoher Beliebtheitswerte – was einigermaßen paradox ist, weil sie ja gleichsam der Bevölkerung auf der Tasche liegen. Bei Ihnen, Herr Blümel, verhält es sich genau umgekehrt: Seitdem Sie Finanzminister sind, schütten Sie das Füllhorn über die Österreicher aus – aber Ihre Beliebtheitswerte sind im Keller. Wie kommt's?

Gernot Blümel: Da bin ich wohl die Antithese, offenbar polarisiere ich. Allerdings hat mich die Wien-Wahl mit der Frage der Persönlichkeitswerte versöhnt. Da waren gefühlt alle Parteien gegen mich, was in der öffentlichen Wahrnehmung problematisch sein kann. Und dann hatten wir das beste Ergebnis seit über 30 Jahren. Persönlichkeitsbewertungen sind also nicht immer ausschlaggebend dafür, wo in der Wahlzelle das Kreuz gemacht wird.

Womit polarisieren Sie?