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Kreditinstitute haben sich „gut geschlagen“

Banken hätten den Stresstest gut überstanden, so die EZB.

Frankfurt. Kurz vor der Veröffentlichung des Banken-Stresstests durch die Europäische Bankenaufsicht EBA hat EZB-Vizepräsident Luis de Guindos einen ersten positiven Ausblick auf die Ergebnisse gegeben.

„Europas Banken sind robust, sie sind widerstandsfähig“, sagte er dem „Handelsblatt“. Das ungünstigste Szenario sei diesmal noch anspruchsvoller gewesen als beim letzten Test 2018. Zudem hätten die Banken gerade das schwierige Jahr 2020 verkraftet.

Zwei Banken aus Österreich

„Trotz dieser anspruchsvollen Ausgangslage erwarte ich, dass die Banken sich im Test im Großen und Ganzen gut geschlagen haben“, sagte der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank. Die EBA veröffentlicht am Freitagabend die Ergebnisse ihres Banken-Stresstests. Zu den 50 Banken, die getestet wurden, gehören auch zwei österreichische Institute: Die Erste Bank Gruppe und die Raiffeisen Bank International. Die italienische Bank-Austria-Mutter UniCredit wurde ebenfalls geprüft.

Mit rund einem Jahr Verzögerung wegen der Coronakrise unterzogen die Aufseher die Kreditinstitute in Europa einem umfassenden Belastungstest. Die EU-Bankenwächter untersuchten, wie widerstandsfähig die Institute wären, falls sich die Coronakrise bei anhaltenden Niedrig- oder Negativzinsen verschärfen würde. Angesichts der derzeit anziehenden Preissteigerungsraten in der Eurozone sieht de Guindos bisher „keine Anzeichen, dass aus der vorübergehenden eine strukturelle Inflation wird. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.07.2021)