Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Unterhalt

Frau nahm Samen vom Ex: Wer zahlt?

Künstliche Befruchtung im Labor
Künstliche Befruchtung im Labor(c) imago images/Shotshop (Monkey Business 2 via www.imago-images.de)
  • Drucken

Drei Jahre nach der Scheidung ließ sich eine Frau zuvor eingefrorene Embryonen einsetzen. Ihr Ex-Mann wurde so Vater und klagte nun das Ambulatorium.

Wien. Vor Jahren hatte sich das Paar Nachwuchs gewünscht. Dafür ließ die Frau eine künstliche Befruchtung mit kryokonservierten Embryonen aus ihren Eizellen und Samenzellen ihres Partners durchführen. Aus der Verpflanzung sollte keine Schwangerschaft resultieren. Die Jahre vergingen. Das Paar heiratete, trennte sich aber bald wieder. Der Kinderwunsch der Frau blieb. Und da gab es ja noch drei Embryonen, die damals eingefroren wurden. Diese ließ sich die Frau nun drei Jahre nach der Scheidung einsetzen, ohne es dem Ex-Mann zu sagen. Und tatsächlich wurde die Frau Mutter einer gesunden Tochter. Der Vater wider Willen war weniger begeistert und klagte das Ambulatorium. Aber kann diese Klage erfolgreich sein?