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Deutschland

Wut auf Laschet im Flutgebiet: „Lachen Sie doch noch mal“

Armin Laschet
Armin Laschet(c) REUTERS (LEON KUEGELER)
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Der CDU-Kanzlerkandidat kam ins Katastrophengebiet. Und irgendwann bei Armin Laschets Besuch kippte die Stimmung. Denn viele stehen vor dem Nichts. Eine Reportage.

Der Weg zum Auftritt von Armin Laschet führt vorbei an einem völlig fahruntüchtigen Ford, dessen Innenleben mit einer dünnen Schlammschicht überzogen ist. Der Firmenwagen wurde seit jener Schicksalsnacht offenbar nicht mehr bewegt. „Trockenbau“, steht an der Tür, als hätte sich jemand einen geschmacklosen Scherz erlaubt. Weitere im Hochwasser abgesoffene Wagen „parken“ links und rechts entlang der Straße. Der kleine Autofriedhof in der Ortsmitte erinnert an die große Katastrophe, die sich hier in Swisttal-Heimerzheim unweit der alten Hauptstadt Bonn in Nordrhein-Westfalen zugetragen hat und bis heute Hausbewohner ins Exil zwingt. Die Flut ist der Grund, warum Armin Laschet, der Ministerpräsident hier und CDU/CSU-Kanzlerkandidat, an diesem Augusttag anreist.