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Corona-Zahlen

Auf und ab: 592 Neuinfektionen in Österreich

87 Neuinfektionen in Niederösterreich gemeldet, im Bild: Flughafen Schwechat
87 Neuinfektionen in Niederösterreich gemeldet, im Bild: Flughafen SchwechatAPA/ROLAND SCHLAGER
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592 liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 479 Fälle, in den vergangenen Tagen lagen die Werte im Gegensatz zu heute unter dem Wochen-Schnitt.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Österreich ist wieder deutlich gestiegen: In den vergangenen 24 Stunden sind laut Daten des Gesundheits- und Innenministeriums vom Mittwoch 592 neue Fälle dokumentiert. Diese Zahl liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 479 Fälle, in den vergangenen Tagen lagen die Werte im Gegensatz zu heute unter dem Wochen-Schnitt. Auch vergangene Woche, Ende Juli, gab es bereits Tage mit mehr als 500 Corona-Neuerkrankten.

Neuinfektionen in etwa derselben Höhe wurden im Mai dokumentiert, wobei der Wert zuletzt am 21. Mai mit 677 Neuerkrankungen höher lag als am heutigen Mittwoch. Die meisten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden wurden in der Bundeshauptstadt Wien mit 156 positiven Getesteten dokumentiert. In Oberösterreich kamen 96, in Niederösterreich 87, in Tirol 80, in der Steiermark 62, in Salzburg 41, in Vorarlberg 38 und in Kärnten 27 neu Infizierte hinzu. Einstellig blieb die Zahl hingegen im Burgenland mit fünf weiteren Corona-Infizierten.

Österreichweit ist die Sieben-Tages-Inzidenz erneut leicht gestiegen und betrug 37,5 Fälle auf 100.000 Einwohner. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist weiter Wien (48), Schlusslicht ist das Burgenland (24).

5722 Menschen aktuell erkrankt, 122 im Spital

Mit Mittwoch laborierten 5722 Menschen in Österreich aktuell an der Erkrankung, um 240 mehr als am Dienstag. Genesen sind seit Ausbruch der Pandemie im Frühling 2020 644.388 Menschen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 350 als wieder gesund eingestuft. Leider sind in den vergangenen 24 Stunden auch zwei Menschen an oder infolge von Covid-19 verstorben. Insgesamt sind seit dem Beginn der Pandemie in Österreich 10.744 Menschen deswegen verstorben.

In den Spitälern werden derzeit 122 Covid-19-Patientinnen und -Patienten versorgt, das sind um acht weniger als am Dienstag. Weniger Erkrankte benötigten auch intensivmedizinische Betreuung: Mit Stand Mittwoch waren es 25 Menschen, um acht weniger als am Dienstag und um 14 weniger als noch vor einer Woche.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 356.065 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet, davon 59.684 der aussagekräftigeren PCR-Tests. Alles in allem wurden seit Pandemiebeginn 84.945.293 Corona-Tests durchgeführt. Die aktuelle Positiv-Rate der PCR-Tests betrug ein Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt über dem Schnitt der vergangenen Woche mit durchschnittlich 0,9 Prozent der PCR-Tests positiv.

Impfzahlen niedrig, knapp 6000 Erststiche

Weiterhin schleppend gestaltete sich der Impffortschritt. 41.671 Impfungen sind laut Impf-Dashboard des Bundes am Dienstag durchgeführt worden, davon 5976 Erststiche. Das war zwar etwas mehr als an den Vortagen, aber weit weniger als zu Spitzenzeiten: Der bisherige Höchstwert datiert vom 2. Juni mit mehr als 143.000 verabreichten Corona-Schutzimpfungen österreichweit.

Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.310.931 bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 59,5 Prozent der Bevölkerung. 4.682.696 und somit 52,4 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner haben bereits beide Impfdosen erhalten. Zwei Impfungen sind mit Ausnahme des Wirkstoffes des Herstellers Johnson & Johnson notwendig, um den vollen Schutz zu entfalten.

Am höchsten war die Durchimpfungsrate mit Stand Dienstag weiter im Burgenland mit 67,2 Prozent. In Niederösterreich sind 62,3 Prozent der Bevölkerung geimpft, in der Steiermark 59,8 Prozent. Nach Tirol (58,9), Vorarlberg (57,8), Wien (57,5), Kärnten (56) und Salzburg (55,9) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 55,2 Prozent. Teilweise stagnierten diese Werte im Vergleich zum Montag.

(APA)