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Theater

Karin Bergmann kehrt zurück ans Theater

Die deutsche Theaterfrachfrau Karin Bergmann, hier bei einem "Presse"-Interview 2019.Mirjam Reither
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Die Ex-Burg-Chefin wird 2022 einen Schitzler-Schwerpunkt in Gmunden betreuen.

Die ehemalige Burgtheaterdirektorin Karin Bergmann wird voraussichtlich 2022 einen Schnitzler-Schwerpunkt bei den Festwochen Gmunden betreuen. „Nein, nicht als Regisseurin!“ wie sie „Der Presse“ sagte, sondern als Programmgestalterin und Kuratorin.

Auf jeden Fall im Proramm: „Else (ohne Fräulein)“ vom oberösterreichischen Dramatiker Thomas Arzt. Mehrere Dramen Arzts waren in Wien zu sehen, etwa „Grillenparz“ oder „Johnny Breitweiser“ am Schauspielhaus Wien. Dazu soll ein Werk von Schnitzler selbst kommen - entweder der berühmte „Reigen“ oder aber „Freiwild“.

In diesem wenig bekannten Stück behandelt Schnitzler eines seiner Lieblingsthemen: die Macht des Militärs im Zivilleben zur Zeit der Monarchie. Ein wohlhabender Bürger wendet sich gegen den Duell-Codex und wird von einem streitsüchtigen Oberleutnant getötet. Das Stück, eine Art dramatischer Vorläufer der Novelle „Leutnant Gustl“, wurde 1896 am Deutschen Theater in Berlin uraufgeführt und durfte zunächst nicht in Wien gezeigt werden.