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Analyse

Was es im ORF zu tun gilt

ORF Zentrum, Wien Küniglberg.
ORF Zentrum, Wien Küniglberg.(c) imago images/CHROMORANGE (CHROMORANGE / Weingartner, via www.imago-images.de)
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Am Dienstag ist es so weit: Der ORF-Stiftungsrat entscheidet, wer künftig den öffentlich-rechtlichen Rundfunk leiten wird.

Wien. Bei der ORF-Wahl am Dienstag, die genau genommen keine Wahl, sondern eine Bestellung ist, geht es um den Alleingeschäftsführer eines Milliardenunternehmens, nicht um einen politischen Spitzenposten, auch wenn es sich bisweilen so anfühlt. Kein Geschäftsführer stellt sich einem öffentlichen Hearing oder gar einer Art Elefantenrunde, bei der die Kandidaten im Fernsehen gegeneinander antreten.

Mehr zum Thema im "Presse"-Podcast "Play":

Die vier chancenreichsten Kandidaten für den ORF-Chefposten im Gespräch mit Anna Wallner und Isabella Wallnöfer.

>>> Lisa Totzauer und Thomas Prantner.

>>> Alexander Wrabetz und Roland Weißmann.

Die ORF-Anwärter hingegen diskutierten auf Puls24 und stehen (Montag um 17.30 Uhr) in ORF III Rede und Antwort. Es sei „wie bei einer Nationalratswahl“, kritisierte Amtsinhaber Alexander Wrabetz das Vorgehen – und macht trotzdem mit. Dabei haben die Zuseher bei der ORF-Wahl nichts zu sagen. Über den ORF-Generaldirektor entscheidet die Politik, genauer: die Kanzlerpartei, also die ÖVP. Es klingt also nicht nur nach Wahlkampfgetöse, es ist auch eines. Amtsantritt ist am 1.Jänner 2022 – und es gibt jede Menge zu tun. Favorit ist Roland Weißmann, über den man genau genommen nicht viel weiß. Auch nicht nach den TV-Duellen.