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Klimabericht

Klimawandel – die Zeit wird knapp

Ein Bild vom 17. Juli von der Autobahn in der deutschen Stadt, Erftstadt nach heftigen Regenfällen.
Ein Bild vom 17. Juli von der Autobahn in der deutschen Stadt, Erftstadt nach heftigen Regenfällen. Auch die häufiger auftretenden Überschwemmungen sind Zeichen eines Klimawandels.APA/AFP/SEBASTIEN BOZON
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Die globale Erwärmung erfolgt schneller und stärker als erwartet, so der Weltklimarat. Um die Klimaziele zu erreichen, brauche es rasche und umfassende Maßnahmen.

Wien. Das weltweite Interesse am jüngsten Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC, der am Montag vorgestellt wurde, war jedenfalls riesig. 9000 Menschen folgten der virtuellen Pressekonferenz, die Website des IPCC war rund um die Veröffentlichung des Berichts lang nicht erreichbar. Ob sich dieses Interesse auch in einen verstärkten politischen Willen ummünzen lässt, wird sich jedoch erst zeigen. Klar ist jedenfalls, dass die Aussagen des Klimarats unmissverständlich sind: Die globale Erwärmung erfolgt wesentlich schneller, als noch vor wenigen Jahren erwartet wurde. Auch Österreich muss mit ernsthaften Konsequenzen rechnen. Um die Erwärmung zu bremsen, müssten daher auch die Maßnahmen zur Reduktion der Emission von Treibhausgasen massiv beschleunigt werden.

In dem Bericht hat das IPCC den aktuellen Stand der Klimaforschung zusammengetragen. Dafür wurden 14.000 wissenschaftliche Artikel verarbeitet, 234 Autoren aus 65 Ländern waren an der Erstellung des Berichts beteiligt. 78.000 Kommentare wurden im Rahmen der wissenschaftlichen Überprüfung eingearbeitet. Das sind die wichtigsten Aussagen: