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Fahrbericht special

Mazda MX-5: Von der Einswerdung mit dem weißen Pferd

Der MX-5 in der Sonderedition "100 Years".
Der MX-5 in der Sonderedition "100 Years".Die Presse/Clemens Fabry
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Die Glückshormone glühen im meistverkauften Roadster der Welt schnell. Wie konnte man nur jahrzehntelang ohne so etwas auskommen? Gebaut seit 1989, wird bald eine neue Generation folgen. Wir durften uns mit dem kleinen, feinen, knackigen Ding und 184 PS in der Sonderedition »100 Years« verschmelzen.

Der Wienerwald war noch nie so schön. Schon unten in der weiten Donauebene bei Tulln hatten seine schaumig grünen Flanken und Kuppen an dem sonnigen Sommernachmittag so herzlich gewirkt wie selten zuvor. Dann kam die Steigung, kamen die paar scharfen Kurven der B1 den Riederberg hinauf, die Aussicht stellenweise erstaunlich und alles grün, jedes Blatt vom Sonnenlicht einzeln umflort, dazu der Geruch nach Sommer, Wiesen, Wald, Asphalt und ein wenig würzigem Abgas, der durchs offene Dach weht und die Glückshormone glühen lässt.

Und während die „Sisters of Mercy" böse aus den Boxen dröhnen, gibst du wieder tüchtig Gas, und die kleine Maschine, in der du passgenau sitzt wie ein Pilot im Kampfjet, ja fast liegst, drückt dich auf präziser Bahn brüllend und wie eine Rakete die Steigung hinauf, wobei: Das Tempolimit halten wir schon grob ein, gell. Meistens, jedenfalls.