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Astronomie

Freie Sicht auf Sternschnuppen über Wien

Der Komet „109P/Swift-Tuttle“ ist für den Meteorschauer der Perseiden verantwortlich.APA/AFP/NASA/BILL INGALLS
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Bei perfekten Bedingungen flitzen am Abend bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde vom Himmel. Allerdings müssen sie zunehmend auch mit Satelliten konkurrieren.

Es ist wieder so weit: Jeden Sommer geht der Meteorstrom der Perseiden auf die Erde nieder, heuer von 17. Juli bis 24. August. Der Höhepunkt des Sternschnuppenregens fällt auf den Donnerstagabend zwischen 21 Uhr und Mitternacht – gute Voraussetzungen dafür, tatsächlich ein paar Sternschnuppen zu sichten. Im Vorjahr war es zum Zeitpunkt des Maximums noch hell. Allerdings bleibt dennoch eine Herausforderung: Immer mehr von der Sonne angestrahlte Satelliten kreuzen das Bild am Nachthimmel.

Unser Planetensystem ist reich an „Sternenstaub“: Er entsteht, wenn sich Kometen aus Staub und Eis der Sonne nähern und dabei einen Teil ihrer Materie verlieren. Die Staubteilchen umkreisen dann die Sonne entlang der Kometenbahn – und sobald die Erde die Bahn kreuzt, verdampfen die winzigen Teilchen schlagartig. Dahinter entsteht ein leuchtender Streif – wir sprechen von einem Meteor bzw. einer Sternschnuppe.