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Falthandy

Galaxy Z Fold 3: Raus aus der Nische, rein in den Massenmarkt

Das Z Fold ist in der dritten Generation den Kinderschuhen entwachsen.
Das Z Fold ist in der dritten Generation den Kinderschuhen entwachsen.Samsung
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Raus aus der Nische, rein in den Massenmarkt, so lautet die Devise Samsungs mit seiner neuen Falthandy-Generation, dem Galaxy Z Fold 3.

Zehn Jahre ist es her, dass Samsung sein erstes faltbares Display zur Schau stellte. Unter Glas konnte die Innovation damals nur beäugt werden. Seitdem ist viel passiert. Das erste faltbare Smartphone wurde 2019 präsentiert, zurückgezogen und ein Nachfolger entwickelt. Am Mittwoch wurde die dritte Generation mit gleich zwei unterschiedlichen Geräten der noch sehr jungen Produktsparte präsentiert. Das Z Fold 3 und Z Flip 3. Einmal wird horizontal und einmal quer gefaltet. Das große Modell sei für Geschäftsmänner und die kompakte Version, das Z Flip3, für Frauen mit kleinen Handtaschen. So wollen die Südkoreaner offenbar ihre Geräte verstanden wissen. Unabhängig vom Marketing und der Positionierung der Falthandys geht Samsung einmal mehr konsequent voran. Nächstes Ziel: Raus aus der Nische, rein in den Massenmarkt. Ist dieser aber schon bereit für die Falthandys?

Aller guten Dinge sind drei. Die größte Skepsis herrscht wohl hinsichtlich der Haltbarkeit. Wohl auch dem übereilten Start mit dem Erstlingswerk geschuldet, das vor allem durch Schäden, Ausfälle und Displaybrüche medial auffiel. Seitdem hat sich vermeintlich wenig getan. Auch wenn die Änderungen nicht augenscheinlich sind, immerhin der Formfaktor, ein 6,2 Zoll großer Bildschirm auf der Außenseite und ein 7,6-Zöller im ausgeklappten Zustand. Es wurde an vielen Stellen nachgebessert. Seitdem wird das Gerät allen möglichen Stresstests ausgesetzt. Das erhöht das Selbstbewusstsein im Unternehmen, aber noch nicht bei den Kunden. Daran wird Samsung wohl noch am meisten arbeiten müssen.