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Luftfahrt

Deutschland macht bei Lufthansa Kasse

(c) APA(dpa
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Der deutsche Staat beginnt den finanziellen Ausstieg bei der AUA-Mutter. Läuft alles glatt, war die Rettung der Fluglinie sogar ein Geschäft. In Österreich waren die Vorzeichen anders.

Wien. Es ist ein nicht gerade alltäglicher Verkaufsauftrag, den die Vertreter des deutschen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) am Montag an ihren Börsenbroker erteilt haben: Knapp 30 Mio. Lufthansa-Aktien sollen in den kommenden Wochen auf den Markt geworfen werden. Damit trennt sich die in der Coronapandemie eingerichtete staatliche Institution von fünf Prozent des gesamten Aktienkapitals und reduziert ihren verbleibenden Anteil auf 15 Prozent.

In die Kasse des deutschen Finanzministers, Olaf Scholz, wird der Verkauf rund 270 Mio. Euro spülen, schließlich werden die Lufthansa-Aktien zurzeit um knapp neun Euro das Stück gehandelt. Für den Staat ein gutes Geschäft: Denn der Einstieg erfolgte im Sommer des Vorjahres um gerade einmal 2,56 Euro je Aktie. Trennt sich der WSF zu einem ähnlichen Kursniveau auch von den restlichen Aktien, hätte Deutschland unter dem Strich einen Gewinn von 760 Mio. Euro erzielt.