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Physik

Nicht fest, nicht flüssig, sondern beides zugleich

Magnetismus macht's möglich: supersolider Zustand, wie ihn ein Grafiker der Uni Innnsbruck illustriert.
Magnetismus macht's möglich: supersolider Zustand, wie ihn ein Grafiker der Uni Innnsbruck illustriert.Uni Innsbruck/Harald Ritsch
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Ein Team an der Uni Innsbruck erzeugte einen ganz besonders seltsamen Zustand der Materie: supersolides Erbium.

Bei tiefen Temperaturen nimmt die Materie oft Zustände an, die uns Bewohnern der lauwarmen Makrowelt ziemlich seltsam vorkommen. Um sie zu beschreiben, muss man tief in die Quantentheorie greifen, in der sich die Atome gern inniger verschränken, als sich der Hausverstand vorstellen kann. So bilden sie oft Kollektive, in denen sie alle im selben Quantenzustand und ununterscheidbar sind, etwa die berühmten Bose-Einstein-Kondensate.

Auf die Herstellung solcher Zustände verstehen sich Experimentalphysiker im Center for Ultracold Atoms and Quantum Gases an der Uni Innsbruck seit Langem. Der Gruppe um Francesca Ferlaino ist nun ein ganz besonders gesuchter Zustand geglückt, über den sie prominent in „Nature“ (18. 8.) berichtet, unter dem Titel „Two-dimensional supersolidity in a dipolar quantum gas“.