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Afghanistan

Wettlauf gegen die Zeit am Flughafen von Kabul

Ein Airbus A400 der deutschen Luftwaffe mit Flüchtlingen aus Afghanistan an Bord landete am Mittwoch im usbekischen Taschkent.(c) via REUTERS (MARC TESSENSOHN)
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Österreichs Rettungsmission hat begonnen. Sie hängt von Deutschland ab, das 10.000 Afghanen ausfliegen will.

Mit einem Linienflug ins usbekische Taschkent begann am Mittwoch die österreichische Rettungsmission in Afghanistan. Zwei Diplomaten des Außenamts und Sicherheitsbegleiter machten sich auf den Weg, um Donnerstagfrüh, sobald ein Sitzplatz frei wird, von der deutschen Bundeswehr in die afghanische Hauptstadt Kabul geflogen zu werden.

Mithilfe der „deutschen Freunde“, so Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP), sollen 40 österreichische Staatsbürger mit afghanischen Wurzeln und 20 Afghanen mit einer österreichischen Aufenthaltsbewilligung aus dem Land gebracht werden.

Das wird nicht leicht. Die Taliban haben laut Augenzeugen einen Ring von Checkpoints um den Hamid Karzai International Airport im Norden der afghanischen Hauptstadt gezogen, an denen vor allem Afghanen aufgehalten werden. Die zwei Diplomaten sollen nun helfen, die Österreicher und Afghanen mit österreichischen Papieren zum Flughafen zu bringen – wo sie dann mit deutschen Maschinen ausgeflogen werden.

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