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Aston Martin

Man lebt nur zweimal, manche aber öfter

Mehr Hühner- als Rennstall: Besuch mit Aston Martin Vantage F1 am Bauernhof in Steinriegl, NÖ. Das gleiche Auto dient derzeit als Pace Car in der Formel 1.
Mehr Hühner- als Rennstall: Besuch mit Aston Martin Vantage F1 am Bauernhof in Steinriegl, NÖ. Das gleiche Auto dient derzeit als Pace Car in der Formel 1.⫻ Jürgen Skarwan
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Große Stückzahlen hat die Marke nie produziert, dafür manches für die Ewigkeit. Dass es Aston Martin heute noch gibt, ist fast ein kleines Wunder.

Den Hunderter hat Aston Martin gut hinter sich gebracht, das war 2013. Darauf hätte man nicht in allen Phasen der langen und wechselhaften Geschichte der Marke gewettet: Öfter schon – Chronisten kommen auf sieben- bis achtmal – war die Situation so bedrohlich, dass die Belegschaft nicht wusste, ob sie in der nächsten Woche noch offene Tore vorfinden würde.

Die erste Insolvenz kam schon 1925, zehn Jahre, nachdem der erste Aston Martin zugelassen worden war. Daraufhin schied nun auch der namengebende der beiden Gründer aus, Lionel Martin. Seine Teilnahme beim Aston Hillclimb, einem Bergrennen in der Grafschaft Buckinghamshire (wenn man dort von Bergen sprechen möchte), hatte zum klingenden Markennamen geführt, „nachdem“, wie Martin später erzählte, „wir mit allen Blumen, Tieren, Vögeln, Fischen und Ortsnamen, die wir kannten, nicht weitergekommen waren“, und den seine Frau auch praktisch fand: So würde man in allen Autokatalogen vorn aufscheinen.