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Salzburger Festspiele

Teuflisch und himmlisch: Berlioz-Oper in Salzburg

Gesanglich perfekt: Elīna Garanča inszenierte ihren Auftritt als Marguerite wie eine Diva.
Gesanglich perfekt: Elīna Garanča inszenierte ihren Auftritt als Marguerite wie eine Diva.(c) ©MarcoBorrelli
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Jubel für Berlioz: „La Damnation de Faust“ in erstklassiger Besetzung und mit den Wiener Philharmonikern im Großen Festspielhaus.

Was einmal fasziniert hat, lässt einen nicht mehr los. Das war auch bei Hector Berlioz so. Mit 25 Jahren lernte er Goethes „Faust“ in einer französischen Übersetzung kennen. Das begeisterte ihn so, dass er sich gleich an „Huit scènes de Faust“ machte. Er schickte das Werk an Goethe, der gab es seinem Musikerfreund Zelter weiter, der es schrecklich fand. So reagierte Goethe nicht auf das Schreiben. Erst eineinhalb Jahrzehnte später erinnerte sich Berlioz an seine frühen „Faust“-Szenen, entwickelte daraus die vierteilige Légende dramatique „La Damnation de Faust“. 1846 führte er sie in Paris erstmals auf, der Erfolg war mäßig.