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Covid-19

Drei Viertel aller Intensivpatienten in Wien ungeimpft

In den Wiener Spitälern zeigt sich folgendes Bild: Die wegen einer Corona-Infektion behandelten Patienten sind immer jünger - und meist ungeimpft.
In den Wiener Spitälern zeigt sich folgendes Bild: Die wegen einer Corona-Infektion behandelten Patienten sind immer jünger - und meist ungeimpft.APA/dpa/Sebastian Gollnow
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Noch dramatischer ist laut aktuellen Zahlen die Lage auf den Normalstationen: Hier sind 85 Prozent der Corona-Patienten ungeimpft und über 40 Prozent jünger als 50 Jahre.

Immer mehr Ungeimpfte und immer jüngere Patienten müssen wegen einer Corona-Infektion im Spital behandelt werden. Laut aktuellen Zahlen der Stadt Wien waren mit Stichtag 18. August drei Viertel der Corona-Patienten auf Wiener Intensivstationen ungeimpft. Jeder Fünfte war unter 50 Jahre alt. Noch dramatischer war demnach die Lage auf den Normalstationen: hier waren sogar 85 Prozent der Patienten ungeimpft und über 40 Prozent jünger als 50 Jahre.

Dass die Impfung wirkt, zeigt sich auch an der Zahl der Vollimunisierten, die auf einer Intensivstation behandelt werden musste: lediglich 6,3 Prozent der Patienten hatten entweder beide Teilimpfungen erhalten oder einen Impfschutz durch das Vakzin von Johnson & Johnson. Einer von 16 Patienten war über 80 Jahre alt, fast 40 Prozent unter 60 Jahre alt.

Wie sieht es auf den Normalstationen aus?

Auf den Normalstationen ist unterdessen jeder Fünfte unter 40 Jahre alt, rund sieben Prozent der Erkrankten ist sogar erst zwischen 20 und 29 Jahre alt. Weitere 20 Prozent sind zwischen 49 und 40 Jahre alt und ein weiteres Viertel der Patienten zwischen 50 und 59 Jahre alt.

In der vergangenen Woche lag die Sieben-Tages-Inzidenz in Wien bei Nicht-Vollimmunisierten bei 209 Fällen, bei Vollimmunisierten bei 16,6 Fällen pro 100.000 Personen.

(APA)