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Klimademo

Klima-Aktivisten rufen zur Großdemonstration am 24. September auf

Zentralstreik von Fridays for Future in Frankfurt am Main Demonstrant haelt eine Schild mit der Aufschrift Tatort: Klima
Am 24. September soll der nächste große Klimastreik stattfinden.imago images/Hannes P. Albert
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Fridays for Future, WWF und andere NGOs rufen auch in Österreich zur Teilnahme an weltweiten Protesten auf.

Die Fridays-For-Future-Bewegung ruft am 24. September erneut zu weltweiten Massenprotesten auf. Auch in Österreich riefen unter anderem WWF und Global 2000 dazu auf, sich den zahlreichen Schulstreiks und Demonstrationen anzuschließen. Es ist die achte weltweite Auflage des Klimastreiks, der siebente brachte am 19. März dieses Jahres "einige tausend" vorwiegend junge Menschen auf die Straße.

Mit Verweis auf den neuen UN-Klimabericht, laut dem es gerade noch möglich sei, die Klimakatastrophe zu verhindern, hält Mitorganisatorin Miriam Hohl fest: "Wir können nicht mehr warten. Scheinlösungen und ein Weiter-Wie-Bisher in grünem Anstrich wird uns immer mehr Menschenleben kosten." Lisa Plattner, Klimasprecherin des WWF Österreich, unterstreicht: "Der Flächenfraß befeuert die Klimakrise - intakte Böden hingegen können die Gefahr vor Überschwemmungen mindern und CO2 speichern. Die Politik muss die Zerstörung unserer natürlichen Klimaschutzversicherung endlich stoppen und sich aktiv für den Schutz unserer Natur einsetzen." Laut einer kürzlich präsentierten WWF-Umfrage wünschten sich 76 Prozent der Österreicher mehr Bodenschutz.

"Damit die Klimakrise unser Zuhause nicht absaufen lässt und unsere Wälder nicht weiterbrennen, brauchen wir in Österreich wirksame Hebel: eine öko-soziale Steuerreform, der geordnete, verbindliche Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen und eine runderneuerte Mobilitätspolitik", hält auch Agnes Zauner, Geschäftsführerin von Global 2000, in einer Aussendung fest.

In Wien beginnt der Klimastreik am 24. September um 12 Uhr am Praterstern und führt anschließend über den Ring zum Heldenplatz. Der Aufruf kommt von einer Allianz von Menschenrechts- und Umwelt-NGOs, darunter die Plattform für eine menschliche Asylpolitik, Amnesty International, #aufstehn sowie Globakl 2000, Greenpeace und WWF.

(APA)