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Zwischentöne

Keine Fernseh-Oper mit der Netrebko. Ein Déjà-vu-Erlebnis

Yusif Eyvazov als Mario Cavaradossi und Anna Netrebko Floria Tosca(c) Salzburger Festspiele/MarcoBorrelli
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In der Gerüchteküche brodelt es immer gewaltig, wenn eine Opernübertragung nicht zustande kommt. Einzigartig ist das keineswegs.

Das haben wir schon gesehen, dass wir eine Opernübertragung eben nicht zu sehen bekommen haben! Jetzt ist die Aufregung groß, dass die „Tosca“ von den Salzburger Festspielen nicht am Freitag im ORF zu erleben sein wird, steht doch Anna Netrebko auf der Bühne. Oder nicht?

Boulevardmedien spekulierten nach der Absage der Übertragung sogleich, die Diva werde auch live nicht singen. Die Kritiken nach der „Tosca“-Premiere waren alles andere als hymnisch ausgefallen. Das dürre Statement der Festspiele lautete, die Sendung müsse „aus organisatorischen und dispositionellen Gründen abgesagt werden.“

Das öffnet Spekulationen Tür und Tor. Netrebko hatte ja bereits die Generalprobe nicht gesungen. Und eine Klausel im Vertrag ermöglicht ihr, eine mediale Verwertung zu verbieten, wenn sie sich indisponiert fühlt. Ob sie davon Gebrauch gemacht hat?