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Glosse

Ziel erreicht: Uber ist gleich schlecht wie Taxis

Cars are seen during a protest of licensed taxi drivers against a planned change of the passenger transport law in front of the Federal Department of Transportation in Berlin
(c) REUTERS (Fabrizio Bensch)
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Das Ausschalten des Wettbewerbs bei Fahrdienstanbietern in Wien hat den Service bedeutend verschlechtert.

Was war das für eine Freude, als der US-amerikanische Fahrtendienst Uber vor einigen Jahren nach Wien kam. Nicht so sehr wegen des Preises, der bis zur Hälfte unter dem mit einem Taxi lag, sondern eher wegen der völlig neuen Erfahrung, die man als Fahrgast machte.

Chauffeure waren plötzlich freundlich und zuvorkommend, die Autos waren sauber, es roch nicht nach kaltem Rauch und es gab auch keinerlei Versuche, auf der längstmöglichen Strecke von A nach B zu fahren. Möglich machte dieses Erlebnis ein simples Onlinebewertungssystem, mit dem man jeden Fahrer beurteilen konnte. Der Grant, der bei Wiener Kellnern bis zu einem gewissen Maß charmant ist, bei Taxifahrern dagegen weniger, war auf einmal weg.

Das hat den Wiener Taxiunternehmern natürlich überhaupt nicht gefallen. Statt im Angebot gleichzuziehen, statt die Angestellten ein wenig in Kundenfreundlichkeit zu schulen, zog man gegen Uber vor Gericht.