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Handel

Die Rückkehr der Kaufhäuser in die Innenstadt

FRANCE-SWEDEN-RETAIL-IKEA
Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird immer wichtiger. Deswegen zieht Ikea in das Herz der Donau-Metropole wie auch schon in Paris.(c) AFP via Getty Images (THOMAS SAMSON)
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Das schwedische Möbelhaus Ikea drängt ins Zentrum. Bald thront mit René Benkos „KaDeWe“ ein weiteres Großkaufhaus auf der Wiener Mariahilfer Straße.

„Wohnst du noch oder lebst du schon?“ Ikonische Slogans und TV-Spots, in denen Schweden über Weihnachtsbäume stolpern, locken seit mehr als 40 Jahren die Österreicher zu Ikea. Bisher mussten Kunden für die billigen Möbel an den Rand der Stadt pilgern. Dort flanierten sie zwangsweise von einem simulierten Wohnraum zum nächsten und hievten weiße Spanplatten aus den riesigen Lagerhallen in ihre Autos. Wahre Tagesausflüge, die mit Hotdogs oder Köttbullar vor der Heimfahrt endeten.

Damit ist nun Schluss. Die Lage abseits der Stadtzentren ist nicht mehr zukunftsfähig. Anbindung von öffentlichen Nahverkehr ist ein Muss. Städter besitzen kaum mehr Autos. Vor zehn Jahren machten noch über 13.000 mehr Menschen ihren Pkw-Führerschein (Klasse B) als derzeit.