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Stadtgespräch

Michael Ludwigs Problemzone

AKTUELLES ZUR CORONA-SITUATION IN WIEN: LUDWIG
APA/HANS PUNZ
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Gerhard Zatlokal, roter Bezirksvorsteher von Rudolfsheim-Fünfhaus, stellt sich nicht zum ersten Mal gegen die Linie von Michael Ludwig. Nun sollen Gespräche die Wogen glätten.

Wien. Es kommt nicht oft vor, dass sich ein Genosse gegen die eigene Partei stellt. Vor allem seit Michael Ludwig die Wiener SPÖ als Parteichef übernommen hat. Aber der Bezirksvorsteher von Rudolfsheim-Fünfhaus, Gerhard Zatlokal, stellte sich öffentlich gegen die Linie der Parteispitze, kritisierte herb die Stadtregierung und kündigte dazu an, bei der nächsten Wien-Wahl nicht mehr für die SPÖ anzutreten.

Das schlägt innerhalb der Partei große Wellen. Offizieller Auslöser ist die Ikea-Eröffnung im 15. Bezirk am Donnerstag. Zatlokal wirft der Stadt vor, dass „Tausende BewohnerInnen mit dem zu erwartenden Verkehrsaufkommen allein gelassen werden“, wie er in einem Facebook-Posting in Richtung Verkehrsstadträtin Ulli Sima schrieb. Bei der nächsten Wien-Wahl will er nicht mehr für die SPÖ antreten, wie er der „Presse“ exklusiv ankündigte.