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Briefing
Was Sie heute wissen sollten

Dritte Impfung im Kampf gegen vierte Welle - USA warnen vor Terrorgefahr am Flughafen Kabul - Massengrab in Ukraine entdeckt

Wir starten mit Ihnen in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Vierte Welle mit dritter Impfung brechen: Das Verhindern überlasteter Intensivstationen hängt neben dem Impffortschritt vor allem von den Auffrischungen ab. Im ungünstigsten Fall trifft eine hohe Viruszirkulation auf eine abnehmende Immunität bei älteren Personengruppen. Mehr dazu [premium]

Biontech-Pfizer legen Studien zu dritter Impfung vor: Eine Phase-3-Studie ergab nach Angaben der Hersteller, dass eine Auffrischungsimpfung mit ihrem Vakzin "signifikante neutralisierende Antikörpertiter" gegen das Coronavirus aufweise. Ein entsprechender Antrag mit diesen Daten soll demnach bis Ende der Woche eingereicht werden. Eine Phase-3-Studie ist für die Zulassung eines Medikaments entscheidend. Sie prüft die Wirksamkeit eines Präparats und beinhaltet gewöhnlich deutlich mehr Teilnehmer als vorangegangene Studien.

Terrorgefahr am Flughafen Kabul: Die Sicherheitslage rund um den Flughafen Kabuls spitzt sich wenige Tage vor dem mutmaßlichen Ende der militärisch gesicherten Evakuierungen erheblich zu. "Aufgrund der
Sicherheitsbedrohungen vor den Toren des Flughafens Kabul raten wir
US-Bürgern, derzeit nicht zum Flughafen zu reisen und die Tore des
Flughafens zu meiden", teilte die US-Botschaft in der Nacht auf
Donnerstag mit, ohne die Bedrohungslage genauer zu benennen.
Gleichzeitig schwindet die Zeit für Evakuierungen.

>>> Kann Afghanistan ohne Hilfe überleben? Mehr dazu [premium]

Dutzende warten auf Ausreise: In Afghanistan warten nach Angaben von Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) "noch zwei, drei Dutzend" Menschen mit afghanischen Wurzeln auf die Ausreise nach Österreich. "Es melden sich fast täglich neue", sagte Schallenberg am Mittwoch in der ORF-"ZiB2". Es sei sein Ziel, jeden Österreicher und jeden, der einen Aufenthaltstitel für Österreich habe, sobald wie möglich aus dem Land herauszukriegen, sagte Schallenberg.

Kurz befragte Lawrow zur Situation in Afghanistan: Mit einem Arbeitsabendessen bei Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Bundeskanzleramt hat Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Mittwochabend das Programm seines bilateralen Arbeitsbesuch fast absolviert. Vor dem Weiterflug nach Rom wird er am Donnerstag noch österreichische Wirtschaftstreibende treffen. Intensive Gespräche mit Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) und Kurz ließen wenig Zweifel, dass der hintergründige Austausch im Zentrum dieses Besuchs stand. Mehr dazu [premium]

Deutsche Bahn will GDL kein neues Tarifangebot vorlegen: Die Deutsche Bahn (DB) will im Tarifkonflikt mit der Lokführergewerkschaft (GDL) kein neues Angebot vorlegen. "Die GDL versucht, den Charakter von Tarifverhandlungen zu verändern. Tarifverhandlungen führt man am Verhandlungstisch. Das gilt grundsätzlich in Deutschland, und es galt bislang auch bei der Bahn", sagte DB-Chef Richard Lutz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag). Er forderte den GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky auf, vor neuen Streiks zu verhandeln.

Massengrab aus Stalin-Ära: In der Ukraine sind die Überreste tausender möglicher Opfer der Stalin-Ära entdeckt worden. Nach Behördenangaben vom Mittwoch wurden nahe Odessa im Süden des Landes in mehr als zwei Dutzend Gräbern die Knochen von 5000 bis 8000 Menschen gefunden.