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Graz-Wahl

"Chance für Graz": Grüne Spitzenkandidatin präsentiert Wahlkampfkampagne

Judith Schwentner bei der Präsentation der neuen Sujets vor dem Rathaus am Hauptplatz.
Judith Schwentner bei der Präsentation der neuen Sujets vor dem Rathaus am Hauptplatz.APA/ERWIN SCHERIAU
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Ob am Lastenrad oder über „Wanderbäume“ auf Rädern: „Die Stadt braucht Bewegung und Veränderung“, lautet die Botschaft der grünen Spitzenkandidatin.

Die Grünen-Spitzenkandidatin für die Grazer Gemeinderatswahl am 26. September, Judith Schwentner, hat am Donnerstag ihre neue Plakatkampagne präsentiert: Es dreht sich alles um die Chance - für mehr Platz, für den Klimaschutz und für mehr Bäume. Teil der Kampagne sind auch drei Lastenräder, mit denen unter anderem die Wahlkampfstände beliefert werden. Ein nächster "Chair Walk" soll am Griesplatz stattfinden, kündigte die Stadträtin an.

"Die Stadt braucht Bewegung und Veränderung. Zwischen ÖVP und KPÖ herrscht seit Jahren eine Pattsituation, auch da braucht es Bewegung", sagte Schwentner bei der Präsentation der neuen Sujets vor dem Rathaus am Hauptplatz. Für die Plakate hat sie sich vor ausgewählten Orten in Graz ablichten lassen - beispielsweise am Griesplatz, der ihr ein besonderes Anliegen sei, weil dort schon lange eine neue Verkehrslösung gebraucht werde.

Schwentner betonte noch einmal, dass sie sich als Bürgermeisterkandidatin zur Wahl stellt und Verantwortung übernehmen will. Bei der Wahl 2017 hatte ihre Vorgängerin Tina Wirnsberger 10,51 Prozent der Stimmen erhalten. Das Wahlkampfbudget der Grazer Grünen liegt zwischen 300.000 und 400.000 Euro, hieß es auf Nachfrage.

Wahlstand auf Rädern

Neben den Lastenrädern und rund 150 Plakaten mit 16 und 24 Bogen sind auch "Wanderbäume" im Einsatz: Drei Magnolienbäumchen fungieren dabei samt einer Bank um das Stämmchen als Wahlstand. Da das Gefährt Räder hat, ist es mobil und kann in der ganzen Stadt aufgebaut werden.

Dass es sich um drei Magnolienbäume handelt, sei übrigens Zufall und habe nichts mit der ehemaligen Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (ÖVP) zu tun, die im Jahr 2000 das Mini-Büchlein "Die Botschaft des Magnolienbaums - Die ungewöhnliche Lebensgeschichte der ersten Frau im Land" unter die Leute brachte.

(APA)