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Eröffnung

Der lange Schatten des Wiener Stadt-Ikeas

Während unter anderem Bürgermeister Ludwig die Ikea-Eröffnungsfeier besuchte, wurde draußen demonstriert.(c) APA/ROLAND SCHLAGER
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Das als nachhaltig angepriesene Konzept sorgt für Widerstand – vor der Filiale protestieren am Donnerstag Aktivisten. Zumindest Bezirkschef Zatlokal scheint besänftigt, er besucht die Eröffnung.

Schon kurz nach 9 Uhr hat sich eine Schlange vor dem Eingang des neuen Stadt-Ikeas am Westbahnhof gebildet. Wer geduldig genug ist zu warten (oder zuvor schon online einen Slot gebucht hat), wird von Mitarbeitern mit schwingenden schwedischen Fahnen und Süßigkeiten begrüßt.

Am Donnerstag eröffnete der Möbelkonzern seine bisher kleinste Filiale im Land. Das Konzept wird von Ikea als weltweit einzigartig angepriesen: Es gibt keine Autoparkplätze, dafür aber Bienenstöcke, Vogelnester und eine Fotovoltaikanlage. 160 Bäume in Blumentöpfen sind auf den verschiedenen Ebenen des Möbelkonzerns aufgestellt. Und auf der Dachterrasse, auf der man über die Stadt blicken kann, herrscht kein Konsumzwang – dort wurden von Schaulustigen schon gleich nach der Eröffnung eifrig Fotos gemacht.