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Frauenpolitik

Karoline Edtstadler: „Feministin? Ja, das bin ich sicher“

Karoline Edtstadler: „Eine Frau wird als pushy bezeichnet, ein Mann als durchsetzungsstark“Daniel Novotny
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Karoline Edtstadler (ÖVP) vertritt Susanne Raab als Frauenministerin. Die unterschiedliche Wahrnehmung von Männer und Frauen in der Politik ist für sie „schwer zu ertragen“. Und: „Wir müssen immer wieder eine Diskussion über die Vereinbarkeit führen."

Die Presse: In Deutschland will der Kanzlerkandidat der Union in Nordrhein-Westfalen 1000 Afghaninnen aufnehmen, der CSU-Innenminister bedrohte Menschen holen. Die CDU-Verteidigungsministerin sieht es als Hauptaufgabe, das Leben engagierter Frauen zu retten. Sie sind Frauenministerin in Vertretung, wollen das aber nicht. Warum?

Karoline Edtstadler: Ich möchte festhalten, dass es unglaublich schlimm ist, im 21. Jahrhundert zu sehen, wie Frauen in Afghanistan behandelt werden und sprichwörtlich ins Fadenkreuz der Taliban kommen. Als Europa und Österreich ist es natürlich unsere Pflicht, Menschen zu unterstützen und dort rauszuholen.

Aber nicht nach Österreich?