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Hypo Kärnten zahlte rund 800.000 Euro an PR-Berater

HYPO GROUP Alpe Adria, Filiale Wien Photo: Michaela Bruckberger
(c) (Michaela Bruckberger)
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Die Hypo Alpe-Adria zahlte über vier Jahre gesamt 800.000 Euro an den deutschen PR-Berater Norbert Essing. Sein Vertrag wurde im Juli aufgelöst, welche Leistungen er erbrachte, sei unklar.

Der deutsche PR-Berater Norbert Essing kassierte von der Hypo Alpe-Adria über vier Jahre insgesamt rund 800.000 Euro. Welche Leistungen er erbrachte, ist unklar, wie das "profil" berichtet. Essing wollte sich dazu mit Hinweis auf "Vertraulichkeit" nicht äußern: "Ich habe gearbeitet."

Keine erkennbare Gegenleistung

Essing hatte auf Drängen von Tilo Berlin im Dezember 2006, also noch vor dem Einstieg von dessen Investorengruppe, einen Hypo-Beratervertrag erhalten. Nach "profil"-Recherchen wurde ihm ein Jahreshonorar von 200.000 Euro zugestanden. Berlin übernahm mit 1. Juni 2007 den Hypo-Vorstandsvorsitz, den er zum 30. April 2009 wieder abgegeben musste. Essing blieb jedoch auch unter Nachfolger Franz Pinkl auf der Payroll der Bank. Erst der im Zuge der Notverstaatlichung angetretene Gottwald Kranebitter löste das Arrangement im Juli dieses Jahres mangels erkennbarer Gegenleistungen auf. Da Essing aber vier Monate Kündigungsfrist zugestanden worden waren, läuft das Vertragsverhältnis erst im November aus.

(APA)