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Entscheidung

Edith Hlawati: Die neue Hüterin von Österreichs Schatz

Horak Philipp / Verlagsgruppe Ne
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Das Rennen um die neue Spitze der Staatsholding ist geschlagen. Die ÖVP-nahe Anwältin Edith Hlawati setzt sich gegen den Siemens-Chef Wolfgang Hesoun durch. Ihr erstes Ziel: Wieder Ruhe in die Öbag bringen.

Wien. Am Ende musste alles schnell gehen. Nur zwei Monate nachdem U-Ausschuss und Chat-Protokolle den damaligen Öbag-Vorstand Thomas Schmid zum Rücktritt gezwungen haben, erhält die Staatsholding eine neue Spitze. Und dabei gibt es eine handfeste Überraschung: Nicht der bisherige Favorit, Siemens-Österreich-Chef Wolfgang Hesoun, wird sich um die Geschicke der Staatsbeteiligungen kümmern, sondern die Wiener Wirtschaftsanwältin Edith Hlawati.

Freitagmittag einigten sich die Mitglieder des Öbag-Aufsichtsrats einstimmig auf die 64-jährige Juristin mit einschlägiger Erfahrung. Gegenstimmen gab es trotz aller Zwischenrufe der vergangenen Tage letztlich keine einzige.

„Eklatant überlegen“

„Es war eine einfache Entscheidung“, sagt Öbag-Aufsichtsratschef Helmut Kern. Die nunmehrige Öbag-Chefin habe sich „eklatant von allen anderen 122 Bewerbern abgehoben“. Über die fachliche Kompetenz von Edith Hlawati lässt sich tatsächlich kaum streiten. Sie kennt die Öbag (und ihre Vorgängerorganisationen) seit Jahrzehnten in- und auswendig, schrieb selbst maßgeblich am Öbag-Gesetz mit und hat auch die Neuaufstellung der Staatsholding durchgezogen – Seite an Seite mit Thomas Schmid.

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