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Pandemie

Was Genesene von Geimpften unterscheidet

CORONAVIRUS: WIEN - WIEDEREROeFFNUNG GASTRONOMIE
Eine Impfung als Voraussetzung für den Zutritt in Clubs, Bars und Discos ist ab Herbst sehr wahrscheinlich – eine Ausweitung auf die Gastronomie nicht ausgeschlossen.APA/GEORG HOCHMUTH
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Führt eine überstandene Infektion zu einem ähnlich hohen Schutz wie eine Immunisierung mittels Impfung? Seit der Debatte um die mögliche Einführung einer 1-G-Regel im Herbst ist diese Frage wieder in den Vordergrund gerückt.

Fast 650.000 Menschen haben in Österreich bisher eine Infektion mit Sars-CoV-2 durchgemacht. Manche mit schweren, manche mit milden Verläufen.

Die Mehrheit zeigte gar keine Symptome, weswegen die tatsächliche Zahl der Genesenen zwei- bis dreimal so hoch sein dürfte. Viele von ihnen ließen sich zusätzlich zur Infektion impfen. Die offiziellen Empfehlungen für diese Personen wurden mehrfach geändert, teilweise mit schwer nachvollziehbaren Begründungen.

Verwirrend sind auch die Angaben über den Schutz vor Neuinfektionen, den Genesene aufweisen. Zur Verunsicherung beigetragen hat zuletzt die aktuelle Debatte über eine mögliche 1-G-Regel in der Nachtgastronomie, also einen Zutritt nur für Geimpfte.