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Am Herd

Eh okay, wenn ich die Maske abnehme?

Die Begrüßung wurde durch die Pandemie zu einem komplitzierten Unterfangen.
Die Begrüßung wurde durch die Pandemie zu einem komplitzierten Unterfangen.(c) imago images/Westend61 (Oxana Guryanova via www.imago-images.de)
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Ach, man könnte klagen, alles sei so kompliziert geworden, aber andererseits bringt uns gerade das einander näher, schon vor der ersten Begegnung weiß ich mittlerweile über den Impfstatus des anderen Bescheid.

Das kennen wir doch alle! Da gehen wir so vor uns hin, die Treppe hinunter oder die Gasse entlang, haben es mehr oder weniger eilig, da kommt ein anderer direkt auf uns zu. Kollisionskurs! Weil wir höflich sind, weichen wir aus – nach links. Nur ist der andere genauso höflich, und diese Höflichkeit führt ihn nach – rechts. Rechts und links, hin und her, her und hin, es ist ein komischer Tanz, bis einer stehen bleibt und den anderen passieren lässt.

Gern geschehen!

So etwas Ähnliches ist mir neulich mit einer Begrüßung passiert. Ich kreuze den Arm über der Brust – mein Gegenüber bietet mir die Hand. Ich strecke daraufhin die Hand aus, mein Gegenüber hat aber schon den Ellenbogen ausgefahren, ich mache es ihm nach, bin aber schon wieder zu spät . . . Ein wenig ist es wie bei „Schere, Stein, Papier“, man versucht zu erraten, was der andere tun wird. Und meistens liegt man falsch.