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Interview

Charly Kleissner: „Geld allein rettet die Welt auch nicht“

Sein MacBook mit „Tirol“- und Surf-Aufklebern beschreibt Charly Kleissner ganz gut. Beim Forum Alpbach hält er Vorträge über nachhaltige Investments.(c) Luiza Puiu (Luiza Puiu)
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Der Tiroler Charly Kleissner wurde im Silicon Valley einst zum Multimillionär. Als Leitfigur der Social-Impact-Investment-Szene investiert er sein Vermögen in soziale und nachhaltige Projekte. Philanthropen wie Bill Gates sieht er kritisch.

Herr Kleissner, Sie investieren einen Gutteil Ihres Millionenvermögens in soziale Projekte. Warum tun Sie das?

Charly Kleissner: Anfang der 2000er half ich mit, ein Milliardenunternehmen an die Börse zu bringen. Ich habe meine Firmenanteile verkauft und besaß mit einem Schlag ein großes Vermögen. Damit kam eine große Verantwortung. Meine Frau und ich wollten nicht einfach weiter Geld scheffeln, sondern mit unserem Geld etwas Sinnvolles tun. Also gründeten wir die KL-Felicitas-Stiftung und füllten sie mit rund zehn Millionen US-Dollar. Damit unterstützen wir Projekte, Unternehmer und Fonds, die wir gut finden. Immer mit der Idee, dass unser Geld Mensch und Umwelt nützt und dabei einen finanziellen Ertrag abwirft.

Sie können Charly Kleissner auch hören...

... er war zu Gast in unserem Podcast Was in Alpbach wichtig wird, von 24.8. bis 2.9., ab 6 Uhr, Gleich hier reinhören oder dort, wo Sie sonst Ihre Podcast hören.

 

Wie oft geht das schief?

Wir sind mit unseren Beteiligungen bereit, Risken einzugehen. Manche Start-ups, in die wir investieren, gehen pleite. Dann verlieren wir eben etwas Geld. Aber diese Verluste sind einkalkuliert. Ein solches Risiko hat man auch bei anderen Anlagen.