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Briefing
Was Sie heute wissen sollten

Endphase der Evakuierungen in Kabul - Massive Stromausfälle nach Hurrikan "Ida" - Van der Bellen ruft zur Corona-Impfung auf

Wir starten mit Ihnen live in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Ende der Evakuierungen in Kabul. Die militärische Evakuierungsmission vom Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul geht unter extrem gefährlichen Bedingungen in ihre Endphase. Gleichzeitig laufen internationale Bemühungen weiter, auch nach dem bis Dienstag geplanten vollständigen Abzug der US-Streitkräfte Menschen eine sichere Ausreise aus Afghanistan ermöglichen zu können. Frankreich und Großbritannien wollen sich heute bei den Vereinten Nationen für die Schaffung einer "sicheren Zone" in Kabul einsetzen, um humanitäre Einsätze fortsetzen zu können. In Österreich hat die SPÖ wegen der Situation in Afghanistan für heute den Außenpolitikrat einberufen. >> Mehr dazu [premium]

Der Leitartikel von Christoph Zotter >> Es gibt mehr über Afghanistan zu reden als nur über Abschiebungen [premium]

Van der Bellen ruft zur Corona-Impfung auf. Gegen die Impfmüdigkeit ruft nun auch der Bundespräsident die Bevölkerung auf, sich gegen Corona immunisieren zu lassen: "Ich bitte Sie, nehmen Sie das Impfangebot wahr", appelliert Alexander Van der Bellen in einem Video, das am Sonntagabend auf Facebook veröffentlicht wurde. "Das ist ein kleiner Stich, dann hat sich's schon." Mit der Impfung schütze man nicht nur sich selbst, sondern alle, mit denen man in Kontakt sei. >> Mehr dazu [premium]

Hurrikan "Ida". Im Zusammenhang mit dem Hurrikan "Ida" meldet der US-Bundesstaat Louisiana den ersten Todesfall. Eine Person sei durch einen umgestürzten Baum ums Leben gekommen. Zudem fiel für mindestens 600.000 Haushalte in den küstennahen Gebieten wegen Sturmschäden der Strom aus. Im südlichen Teil von Louisiana kam es zu massiven Überflutungen. >> Mehr dazu

Nordkorea nimmt Atomanlage in Betrieb. Offenbar wurde der Reaktor der Atomanlage in Yongbyon zur Herstellung von atomwaffentauglichem Material wieder in Betrieb genommen. "Seit Anfang Juli 2021 gibt es Anzeichen, einschließlich des Abflusses von Kühlwasser, die mit dem Betrieb des Reaktors in Einklang stehen", schrieb die UN-Atomaufsichtsbehörde IAEO in ihrem Jahresbericht am Sonntag über den nordkoreanischen Fünf-Megawatt-Reaktor von Yongbyon. "Die jüngsten Anhaltspunkte sind zutiefst beunruhigend.“ >> Mehr dazu

Paris wird zur Tempo-30-Zone. Für Paris ist es ein weiterer Schritt hin zu einer Verkehrswende und einem Stadtleben, in dem das Auto nicht mehr überall dominiert. Große Teile der französischen Hauptstadt werden ab heute zur Tempo-30-Zone, die Stadtautobahn und wichtige Verkehrsachsen bleiben ausgenommen. 59 Prozent der Pariser hätten einer Geschwindigkeitsbegrenzung bei einer Umfrage zugestimmt, begründete die Stadtverwaltung den Schritt.

Neue Gift-Grenzwerte in der EU. Im Zuge des europäischen Plans zur Krebsbekämpfung treten in dieser Woche neue Grenzwerte für bestimmte Schwermetalle in einer Vielzahl von Lebensmitteln in Kraft. Für zum Beispiel Säuglingsnahrung, Gewürze, Weine und Salz gelten ab heute strengere oder zusätzliche Höchstgehalte für Blei. Ab Dienstag gibt es zudem neue Cadmium-Grenzwerte für etliche Obst-, Gemüse- und Getreidesorten sowie Ölsaaten.