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Oberösterreich

Eine „Schicksalswahl“ für Pamela Rendi-Wagner

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Die "Linke" und der "Rechte": Birgit Gerstorfer galt intern lange Zeit als Gegenspielerin von Hans Peter Doskozil.(c) APA/KERSCHBAUMMAYR
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Birgit Gerstorfer kämpft bei der Landtagswahl in Oberösterreich gegen die historische Schlappe von 2015 an. Ihr Abschneiden wird auch über die Zukunft der SPÖ-Bundesvorsitzenden mitentscheiden.

Politik, so sagte einst Max Weber, sei das Bohren harter Bretter. In Wahlkampfzeiten ist sie vor allem das Schütteln vieler Hände. Zwischen Alkofen, Wels und Freistadt tut das derzeit Birgit Gerstorfer ausgiebig. Die 57-Jährige ist Spitzenkandidatin der SPÖ für die oberösterreichische Landtagswahl am 26. September.

Einige Hände schütteln wird sie an diesem Vormittag auch in Pasching. Meterhoch überragt der kolossale Glaskobel der PlusCity in der Linzer Vorstadt das schmucklose Wohngebiet, in das sich Österreichs viertgrößter Fress- und Shoppingtempel seit den 1990er Jahren ausgebreitet hat. Die Straßenbahn aus dem Zentrum führt über ein Meer aus einstöckigen Schuh-, Drogerie und Baumärkten. Zwei rote Sonnenschirme, ein Podest, zwei Mikros: Am „Marcusplatz“ der überdachten Einkaufsstadt wartet an diesem Vormittag ein SPÖ-#beidir-Event. Nicht nur die Pandemie gab für die Mikro-Veranstaltung den Anlass: Sie ist an US-amerikanische „Townhall“-Treffen angelehnt, bei denen Bürger mit Politikern in Kontakt treten können. 150 Events wird der Wahlkampftross im ganzen Bundesland absolvieren, um die Wahlschleppe von 2015 vergessen zu machen. Den historisch schlechten 18,4 Prozent soll diesmal ein Ergebnis jenseits der 20 folgen.