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Salzburger Festspiele

Petrenko mag es feurig – oder knochentrocken

Der Höhepunkt: Prokofjeffs 1. Klavierkonzert mit der Pianistin Anna Vinnitskaya.Salzburger Festspiele / Marco Borelli
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Beim zweiten Salzburger Auftritt mit den Berliner Philharmonikern bot der Dirigent ein seltsam abgemischtes Programm.

Facetten des slawischen Repertoires brillant über die Rampe zu bringen, zählt zu den hervorstechenden Eigenschaften der Berliner Philharmoniker. Bei ihrem zweiten Salzburger Auftritt verriet ein sonderbar abgemischtes Programm Kirill Petrenkos Hang zu musikalischem Panslawismus. Der russischstämmige Chefdirigent bringt, was ihm wichtig erscheint, was im Alltagsbetrieb fehlt oder wofür er sich stur einsetzt. Diesmal wurde die russische Tradition mit der Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“ beschworen.