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Interview

VW-Chef Diess: "Den Diesel muss man heute sowieso infrage stellen“

VW-Chef Herbert Diess: "Kurzarbeit ist keine Staatshilfe. Kurzarbeitergeld kommt aus der Sozialversicherung, in die die Mitarbeiter und das Unternehmen gleichermaßen einzahlen."Luiza Puiu
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VW-Chef Herbert Diess ist für eine CO2-Steuer und gegen Tempolimits auf deutschen Autobahnen. Das Auto wird nicht an Bedeutung, sondern dank Elektromotor nur seine negativen Attribute verlieren, ist er überzeugt.

Wir sind hier in Alpbach in den Bergen. Wie sind Sie angereist?
Herbert Diess: Mit dem Auto, Plug-in-Hybrid, von Garmisch. Wir sind viel elektrisch gefahren.

Wie funktioniert das in den Bergen, wo die Ladeinfrastruktur noch nicht so toll ist?
Dass wir mit einem Plug-in-Hybrid gekommen sind, hängt nicht mit der Ladeinfrastruktur zusammen. Die wird immer besser. Im Übrigen sind auch Plug-in-Hybride besser als ihr Ruf. Golf, Passat oder Tiguan haben mehr als 50 Kilometer Reichweite. Damit sind 80 Prozent der Fahrten eines Durchschnittsfahrers abgedeckt. Das ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll. Elektrofahrzeuge mit einer hohen Reichweite bringen einen größeren CO2-Rucksack mit.

Der VW-Chef zum Hören:

Sie können Herbert Diess auch zuhören, er war zu Gast im Podcast der „Presse“ im Gespräch mit Davis Freudenthaler. Gleich hier direkt hören oder überall, wo es Podcasts gibt,

Vor allem, wenn man auch ökologisch fährt. Was halten Sie übrigens von Tempolimits auf deutschen Autobahnen?