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Interview

Wrabetz: "Wir haben gemeinsam Unglaubliches geleistet"

Alexander Wrabetz vergibt bei der Austria-Gala den Preis in der Kategorie Kulturerbe.
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15 Jahre ist Alexander Wrabetz ORF-Generaldirektor. Ein Gespräch über Veränderungen der Medienwelt, Heinz-Christian Straches Auswirkungen auf die Pressefreiheit, Kultur in Zeiten des Lockdowns und ob er Helga Rabl-Stadler beerben wird.

Letztes Jahr haben wir an dieser Stelle vor allem über Corona gesprochen. Aktuell dominiert Afghanistan die Schlagzeilen.

Alexander Wrabetz: Die Bilder aus Afghanistan sind Dokumente eines erschütternden Totalversagens US-amerikanischer und europäischer Politik. Selten wurden über zwei Jahrzehnte so viele politische Fehler aneinandergereiht, die alle Beispiele in Barbara Tuchmans Buch „Die Torheit der Regierenden“ übertreffen. Die Bilder vom chaotischen Ende der westlichen Präsenz werden noch in Jahrzehnten als historisches Ereignis mit unabsehbaren Folgen interpretiert werden.

Sie sind seit 15 Jahren ORF-Chef. Wie viel Macht hat man in dieser Position? Konnten Sie damit etwas zum Guten wenden?